App-Demo
Sievert KarteSievert Haus & Küche, Celle
Vor dem Einkauf
Drei Blicke, bevor man losfährt: Ein Angebot endet morgen, 77 Punkte vom 02.08. fehlen noch, und für den 35-€-Gutschein reicht der Stand schon heute.
- In der Hand von
- Kundin mit Kundenkarte seit 2019
- Gezeigt auf
- iOS — Titel mittig, Streifen zum Wischen unten
- Löst ab
- Ersetzt die Plastikkarte, die beim Bezahlen zu Hause liegt — sonst tippt die Kasse die Nummer von Hand nach —, den Handzettel, der drei Tage nach Ablauf des Angebots im Briefkasten liegt, und die Bonsuche in der Küchenschublade. Ohne Beleg nimmt die Kasse nach vierzehn Tagen nichts zurück; in der App liegt er auch in zwei Jahren noch lesbar da.
Alles in dieser Demo ist angelegt und nichts davon wirkt: Schaltflächen melden nur, dass sie in der Demo nichts bewirken, Häkchen sind fest, Eingabefelder ohne Ziel. Nichts wird gespeichert, gesendet oder abgerufen.
So würde Awelior dieses Projekt angehen
Sievert Haus & Küche, Celle ist erfunden — die Bauweise ist es nicht. Was hier steht, ist keine geleistete Auftragsarbeit, sondern der Zuschnitt, mit dem wir ein solches Vorhaben angehen — mit derselben Tiefe, aber ohne Auftraggeber, der dafür geradestehen müsste.
Ausgangslage
Sievert Haus & Küche führt drei Häuser und ein Punkteprogramm. Die Karte liegt im Portemonnaie und genau dann zu Hause, wenn jemand spontan vorbeikommt; der Handzettel im Briefkasten erreicht nicht den, der gerade eine Pfanne sucht; und der Bon, den man bei einer Rückgabe braucht, liegt in einem Papierstapel. Drei kleine Reibungen, von denen jede einen Einkauf kostet oder ein Gespräch an der Kasse.
Entscheidungen
Die Karte liegt auf dem Gerät und geht ohne Netz auf
Sie ist der Grund, warum die App installiert bleibt. Eine Karte, die im Untergeschoss einen Ladekreisel zeigt, wird an der Kasse genau einmal gezeigt — danach kommt das Plastik zurück.
Punkte, keine Warenkörbe
Auf dem Gerät steht, wie viele Punkte ein Einkauf gebracht hat und in welchem Haus er war. Was darin lag, steht nur auf dem Bon, den die Kundin selbst öffnet. Wer eine Kundenkarte ausgibt, sollte diesen Unterschied hinschreiben, statt ihn in einer Datenschutzerklärung zu vergraben.
Stufe und Gutschein stehen getrennt
Das eine hängt am Jahresumsatz, das andere am Punktestand. Ein einziger Balken für „Treue“ sähe aufgeräumter aus und verrührte zwei verschiedene Versprechen zu einem, das der Betrieb nicht halten kann.
Bewusst weggelassenKein Standortzugriff und kein Einlösen in der App. Für drei Häuser genügt die Postleitzahl aus dem Profil; eine Standortabfrage wäre für diesen Zweck unverhältnismäßig. Und ein Gutschein, den die App selbst entwertet, ist ein Zahlungsvorgang mit allem, was daran hängt — eingelöst wird an der Kasse.
Umfang
- Bildschirme
- 5
- Registerkarten
- 4
- Bausteine
- 16
- Sprachen
- 4
Bedienbar ist die Navigation, auch der Weg von der Einkaufsliste in einen einzelnen Kassenbon und zurück. Karte, Angebotsliste und die Einlösestrecke sind vollständig ausgezeichnet und ohne Wirkung; das Strichmuster auf der Karte ist schematisch und trägt keine lesbare Kennung. Die vier Zustände stehen als eigene Ansicht dabei.
So würde es weitergehen
Anbindung an die Kasse
Punkte entstehen an der Kasse, Gutscheine werden dort entwertet, Bons entstehen dort. Ohne diesen Weg zeigt die App einen Stand, den niemand pflegt.
Programm und Bedingungen
Punktesatz, Verfall, Stufen, Gutscheinwert, Ausnahmen. Das legt der Betrieb fest, und es steht am Ende in Teilnahmebedingungen, die jemand schreiben und verantworten muss.
Einwilligung und Aufbewahrung
Ein Kundenprogramm verarbeitet Kaufverhalten. Was gespeichert wird, wie lange, wofür eine Einwilligung nötig ist und wie eine Kundin sie zurücknimmt, gehört vor den Start und nicht in die Fußzeile danach.
So eine App für Ihren Betrieb?
Sievert Karte ist erfunden — der Zuschnitt aber nicht. Apps entstehen genau so: aus den Wegen, die es im Betrieb schon gibt, nur ohne Papier dazwischen.
Beispiel-App von Awelior. Erfundener Betrieb, erfundene Daten, keine Speicherung.