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Beispielseite eines frei erfundenen Betriebs — kein reales Unternehmen.

Yogastudio im Kreuzviertel, Münster

Zwei Räume, ein Hinterhof, kein Spiegel.

Offene Klassen von Hatha bis Yin, feste Kurse über acht Termine und Rückenyoga als Präventionskurs. Matten, Gurte und Klötze liegen da — mitbringen müssen Sie nichts außer bequemer Kleidung.

Räume mit 16 und 24 Plätzen
2
Klassen pro Woche
31
Lehrende, alle fest im Haus
5
im Lindenhof seit diesem Jahr
2011

Vier Wege, hier zu üben

Wer regelmäßig kommt, fährt mit einer Karte oder dem Monatsbeitrag am günstigsten. Wer erst schauen will, bucht eine einzelne Klasse — das geht ohne Mitgliedschaft und ohne Kündigungsfrist.

Offene Klasse

Einzeln buchbar, keine Anmeldung für eine ganze Reihe. Alle Stufen in einem Raum: Die Lehrenden zeigen zu jeder Haltung eine ruhigere und eine kräftigere Variante. 75 Minuten, im Yin 90.

18 € je Klasse

Fester Kurs, acht Termine

Dieselbe Gruppe über acht Wochen, aufeinander aufbauend. Gedacht für alle, die von vorn anfangen oder eine Grundlage sauber lernen wollen — Sonnengruß, Atem, Umkehrhaltungen.

136 € je Kurs

Rückenyoga als Präventionskurs

Zehn Termine nach § 20 SGB V, von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert. Kleine Gruppe, höchstens zwölf Plätze, viel Zeit für Anpassungen an Bandscheibe, Knie und Schulter.

160 €, die Krankenkasse erstattet in der Regel 80 %

Privatstunde

Zu zweit oder allein, auf ein Anliegen zugeschnitten: nach einer Verletzung, in der Schwangerschaft, vor einer Prüfung. Auf Wunsch bei Ihnen zu Hause im Umkreis von zehn Kilometern.

ab 85 € für 60 Minuten

Was Übende sagen

Ich bin mit einem Bandscheibenvorfall angefangen und hatte Angst vor jeder Drehung. Nach dem zweiten Rückenkurs konnte ich wieder eine Stunde am Stück sitzen.
Katrin S. · übt seit drei Jahren im Haus
Kein Spiegel, keine Musik mit Beat, niemand korrigiert von hinten ohne zu fragen. Das klingt nach Kleinigkeiten und ist der ganze Unterschied.
Milan P. · Mysore-Praxis, dienstags und donnerstags
Als Berufspendlerin brauche ich die 7-Uhr-Klasse. Dass die auch stattfindet, wenn nur vier Leute da sind, rechne ich dem Haus hoch an.
Anne-Kathrin B. · Monatsbeitrag seit 2019

Bevor Sie das erste Mal kommen

Kommen Sie zehn Minuten früher. Nicht aus Höflichkeit, sondern weil der Hof beim ersten Mal schwer zu finden ist: Die Durchfahrt liegt zwischen Hausnummer 14 und dem Blumenladen, der Eingang ist die zweite Tür rechts.

Erfahrung brauchen Sie keine. Wer noch nie geübt hat, geht in eine offene Hatha-Klasse oder in den festen Anfängerkurs — beides ist dafür gemacht. In Vinyasa und Ashtanga steigen Sie leichter ein, wenn Sie die Grundhaltungen schon kennen.

Essen Sie zwei Stunden vorher nichts Schweres mehr. Getrunken wird vor und nach der Klasse, nicht mittendrin; Wasser gibt es im Flur.

Wenn etwas weh tut, hören Sie auf. Sagen Sie vor der Klasse Bescheid, was gerade nicht geht — Knie, Handgelenke, Rücken, Schwangerschaft. Dann bekommen Sie an der Stelle eine andere Haltung statt eines gut gemeinten Griffs.

Erst einmal ausprobieren

Der Probemonat gilt vier Wochen für alle offenen Klassen und endet von selbst. Er verlängert sich nicht, und es gibt nichts zu kündigen.

Yogahaus Lindenhof

Zwei Räume in einem Hinterhof im Münsteraner Kreuzviertel. Offene Klassen, feste Kurse, Kursplan und Karten an einer Stelle.

© 2026 Yogahaus Lindenhof · yogahaus-lindenhof.de

Demo-Auftritt — Studio, Namen und Zahlen sind erfunden

Projektrahmen

So würde Awelior dieses Projekt angehen

Yogahaus Lindenhof ist erfunden — die Bauweise ist es nicht. Was hier steht, ist keine geleistete Auftragsarbeit, sondern der Zuschnitt, mit dem wir ein solches Vorhaben angehen — mit derselben Tiefe, aber ohne Auftraggeber, der dafür geradestehen müsste.

Ausgangslage

Das Yogahaus Lindenhof hat zwei Räume in einem Hinterhof im Münsteraner Kreuzviertel, fünf Lehrende und drei Arten zu üben: offene Klassen, an denen man ohne Anmeldung teilnimmt, feste Kurse über acht Wochen, und eine Rückenreihe für Menschen mit Beschwerden. Im Netz stand davon ein Profil in einem sozialen Netzwerk und ein Kursplan als PDF, der zuletzt im Frühjahr stimmte. Die häufigste Frage an der Anmeldung war deshalb keine Frage nach Yoga, sondern nach dem Kursplan — und die zweithäufigste, ob man als Anfängerin überhaupt in eine offene Klasse darf.

Entscheidungen

  • Der Kursplan ist die zweite Seite, nicht die vorletzte

    Er steht direkt hinter der Startseite und ist von jedem Knopf auf der Startseite aus erreichbar. Wer ein Studio sucht, sucht eine Uhrzeit, die zu seinem Feierabend passt. Alles andere entscheidet sich danach.

  • Alle Preise stehen da, auch die unangenehmen

    Einzelstunde, Zehnerkarte, Monatsbeitrag, Kursreihe — mit dem, was jeweils dazugehört. Ein Studio, das Preise erst auf Nachfrage nennt, verliert genau die Leute, die sich ohnehin unsicher sind, ob das etwas für sie ist.

  • Die Rückenreihe verspricht nichts

    Sie beschreibt, was in der Stunde passiert, wer sie leitet und dass zu jeder Übung Varianten gezeigt werden. Was sie nicht tut: eine Wirkung behaupten. Wer Schmerzen hat, fragt vorher jemanden, der ihn ansehen kann — das steht so auf der Seite.

  • Der Weg in den Hinterhof steht auf der Hausseite

    Der Eingang liegt hinten und ist von der Straße nicht zu sehen. Eine Wegbeschreibung in Worten, nicht nur ein Kartenausschnitt: Wer zum ersten Mal kommt und fünf Minuten sucht, kommt zu spät in eine Stunde, die mit Stille anfängt.

Bewusst weggelassenKeine Online-Zahlung und kein Kundenkonto auf der Website. Karten und Beiträge laufen über die Anmeldung und die Mitglieder-App; ein zweiter Kaufweg auf der Website hieße, denselben Kartenstand an zwei Orten zu führen. Ebenso wenig Bewertungssterne: Ein Studio mit vier Lehrenden und einer Handvoll Stammgästen bekommt daraus keine belastbare Zahl, nur eine, die nach einer aussieht.

Umfang

Seiten
5
Bausteine
26
Sprachen
4

Fünf Seiten mit Kursplan, Preisen, Lehrenden, Workshops und Anfahrt, in allen Sprachen der Website. Bedienbar sind Navigation, Umschalter und Aufklapper; Formulare und Buchungsknöpfe sind angelegt und ohne Wirkung.

So würde es weitergehen

  • Kursplan aus einer Quelle

    Der Plan auf der Website und der in der App müssen aus derselben Tabelle kommen. Zwei gepflegte Pläne sind schlechter als einer, weil niemand weiß, welcher stimmt.

  • Vertretungen sichtbar machen

    Wer krank wird, wird vertreten — und das ist für Übende eine wichtige Information, weil sie oft wegen einer bestimmten Person kommen. Das braucht einen Weg, den die Anmeldung in zwei Minuten bedienen kann.

  • Workshops mit Anmeldung

    Ein Workshop ist anders als eine Klasse: begrenzte Plätze, Anzahlung, oft ausgebucht. Das ist der nächste sinnvolle Ausbau — und der erste, der Geld bewegt.

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