App-Demo
Sandtor PraxisZahnarztpraxis am Sandtor, Verden
Folgerezept anfragen
Der Weg, der den Gang zur Anmeldung ersetzt: Folgerezept zur bestehenden Dauerverordnung anfragen. Werktags bis 16:00 geprüft — was auf dem Rezept steht, zeigt die App nicht.
- In der Hand von
- Patientin mit Kontrolltermin
- Gezeigt auf
- iOS — Titel mittig, Streifen zum Wischen unten
- Löst ab
- Ersetzt den Anruf um 08:00, wenn die Leitung besetzt ist, den Terminzettel im Portemonnaie und den Weg zur Anmeldung, nur um nach einem Folgerezept zu fragen. An der Anmeldung klingelt es seltener, während vier Leute davorstehen.
Alles in dieser Demo ist angelegt und nichts davon wirkt: Schaltflächen melden nur, dass sie in der Demo nichts bewirken, Häkchen sind fest, Eingabefelder ohne Ziel. Nichts wird gespeichert, gesendet oder abgerufen.
So würde Awelior dieses Projekt angehen
Zahnarztpraxis am Sandtor, Verden ist erfunden — die Bauweise ist es nicht. Was hier steht, ist keine geleistete Auftragsarbeit, sondern der Zuschnitt, mit dem wir ein solches Vorhaben angehen — mit derselben Tiefe, aber ohne Auftraggeber, der dafür geradestehen müsste.
Ausgangslage
In der Zahnarztpraxis am Sandtor läuft alles über das Telefon an der Anmeldung: Termin verschieben, Folgerezept, Frage zur Rechnung. Um acht ist die Leitung belegt, und wer durchkommt, hält jemanden auf, der gerade jemanden am Stuhl hat. Der Anteil dieser Anrufe, für den es keine fachliche Auskunft braucht, ist dabei der größere.
Entscheidungen
Ein Vorschlag ist noch kein Termin
Die Praxis schlägt einen Platz vor und hält ihn bis zu einer Frist. Ein frei buchbarer Kalender würde die Behandlungsplanung aushebeln — welcher Stuhl, welche Dauer, welche Assistenz — und wäre eine Zusage, die in der Praxis niemand deckt.
Unterlagen bleiben nicht auf dem Gerät
Jedes Dokument wird beim Öffnen neu geholt. Ohne Bildschirmsperre öffnet sich die App gar nicht, nach fünfzehn Minuten ohne Bedienung meldet sie ab. Ein Kostenplan im Gerätespeicher liegt danach im Zug, im Fundbüro und im Zweifel bei jemand anderem.
Im Fehlerfall zeigt die App lieber nichts
Schlägt die Abfrage fehl, bleibt die Liste stehen und das Dokument bleibt zu. Bei Unterlagen aus einer Praxis ist ein halb geladener oder veralteter Inhalt schlimmer als eine Fehlermeldung.
Bewusst weggelassenKeine Befunde, keine Diagnosen, keine Medikationsliste — und kein Textfeld für Beschwerden. Was eine App gar nicht erst anzeigt, kann sie auch nicht verlieren; und wenn es weh tut, ist der Anruf der schnellere Weg und ein Formular der falsche.
Umfang
- Bildschirme
- 5
- Registerkarten
- 4
- Bausteine
- 15
- Sprachen
- 4
Bedienbar ist die Navigation, auch der Weg von der Übersicht in die Unterlagen und zurück. Terminantwort, Rezeptmaske und Nachrichtenfeld sind vollständig ausgezeichnet und ohne Wirkung; die vier Zustände stehen als eigene Ansicht dabei.
So würde es weitergehen
Anbindung an das Praxisverwaltungssystem
Termine, Anfragen und Rechnungen stehen dort. Zwei Terminkalender nebeneinander sind schlimmer als einer — und diese Anbindung entscheidet über Kosten und Machbarkeit des ganzen Vorhabens.
Wer ist am anderen Ende
Der Zugang muss zur Patientin gehören und nicht zu einem Gerät. Wie er ausgegeben wird, was bei Kindern und bei Betreuung gilt und wie er wieder entzogen wird, gehört an den Anfang.
Verantwortung für die Daten
Verzeichnis der Verarbeitungen, Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter, Löschfristen — und die Frage, was die Praxis tut, wenn eine Patientin ihr Telefon verliert.
So eine App für Ihren Betrieb?
Sandtor Praxis ist erfunden — der Zuschnitt aber nicht. Apps entstehen genau so: aus den Wegen, die es im Betrieb schon gibt, nur ohne Papier dazwischen.
Beispiel-App von Awelior. Erfundener Betrieb, erfundene Daten, keine Speicherung.