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Demo — Telefonassistent

Ein Anruf, den gerade niemand annehmen konnte.

12 Telefonate bei frei erfundenen Betrieben, vollständig hinterlegt — und jedes unter einer eigenen Adresse. Hier steht, woran jeder Anruf etwas zeigt und was am Ende herauskommt; auf seiner eigenen Seite steht er ganz, mit Verlauf, Notiz und Ergebnis.

Die Anrufe im Einzelnen

Jeder Anruf hat eine eigene Adresse — der Link führt genau zu diesem Gespräch und zu keinem anderen. Unter jedem Eintrag steht, woran er etwas zeigt und was am Ende herauskommt.

Diese Telefonate sind hinterlegt und laufen vollständig in Ihrem Browser. Es gibt keine Telefonieanbindung. Wo eine Aufnahme hinterlegt ist, wird sie von unserem eigenen Server abgespielt; sonst liest die Vorlesestimme vor, die in Ihrem Gerät eingebaut ist — die klingt je nach Gerät sehr verschieden und ist nicht der Klang des Assistenten.

Grenzen

Wo ein Telefonassistent nicht hingehört

Vier Fälle, in denen wir von einem Telefonassistenten abraten oder ihn gar nicht erst rangehen lassen. Sie stehen hier, weil sie sonst erst nach der Beauftragung auffallen.

  • Notfälle

    Ein Stromausfall im Betrieb, ein Wasserschaden, ein medizinischer Notfall: Hier wird nicht aufgenommen, sondern durchgestellt. Ist niemand erreichbar, sagt der Assistent das und nennt die Nummer, die stattdessen hilft.

  • Emotionale Gespräche

    Beschwerden, Trauerfälle, jemand, der aufgebracht ist. Ein Assistent, der hier weiterfragt, macht es schlimmer. Er meldet sofort einen Menschen an — und wenn gerade keiner frei ist, sagt er, wann einer frei wird.

  • Beratung und verbindliche Auskünfte

    Preise, medizinische Einschätzungen, Rechtsauskünfte, Fristen. Der Assistent nennt hier keine Zahl und keine Einschätzung, auch keine ungefähre. Er notiert die Frage und legt einen Rückruf an.

  • Mitschrift ohne Einwilligung

    Ein Telefonat mitzuschneiden oder zu transkribieren ist in Deutschland einwilligungsbedürftig. Deshalb steht die Ansage am Gesprächsanfang und nicht im Kleingedruckten — und wer widerspricht, kommt trotzdem durch, nur ohne Wortprotokoll.

Rechtlicher Rahmen: Die Verarbeitung der Gesprächsinhalte richtet sich nach der DSGVO. Für eine Mitschrift oder Transkription holen wir die Einwilligung am Gesprächsanfang ein und dokumentieren sie; ohne Einwilligung wird nur das Anliegen als Notiz erfasst, damit ein Rückruf möglich ist. § 25 TDDDG greift dabei nicht — bei einem Telefonat wird auf dem Gerät des Anrufers nichts gespeichert. Wie lange Mitschriften und Notizen bleiben, legen Sie fest, nicht wir.

Projektrahmen

So würde Awelior dieses Projekt angehen

Die gezeigten Betriebe sind erfunden — die Bauweise ist es nicht. Was hier steht, ist keine geleistete Auftragsarbeit, sondern der Zuschnitt, mit dem wir ein solches Vorhaben angehen — mit derselben Tiefe, aber ohne Auftraggeber, der dafür geradestehen müsste.

Ausgangslage

Ein Anruf, den niemand annimmt, ist ein verlorener Auftrag oder ein verärgerter Kunde. Ein Assistent, der stattdessen drangeht, ist deshalb naheliegend — und gleichzeitig der Ort, an dem am meisten schiefgehen kann: Er darf keine Preise nennen, keine medizinische Einschätzung abgeben und nicht ohne Einwilligung mitschreiben.

Entscheidungen

  • Die Einwilligung steht am Anfang, nicht im Kleingedruckten

    Eine Mitschrift ist in Deutschland einwilligungsbedürftig. Deshalb ist die Ansage der erste Satz jedes Gesprächs und im Verlauf eigens ausgezeichnet — und wer widerspricht, kommt trotzdem durch, nur ohne Wortprotokoll.

  • Jeder Anruf bekommt eine eigene Adresse

    Ein Anruf ist kein Chat: Er hat Sekundenmarken, eine Anlage, die umleitet und beendet, und am Ende eine Notiz, die im Betrieb liegt. Deshalb bekommt er ein eigenes Datenformat — und eine eigene Adresse statt eines Platzes in einer Auswahlspalte. Wer beim Kunden genau das Gespräch zeigen will, in dem der Assistent abgibt, muss genau dieses verschicken können; und ohne JavaScript darf nicht nur eines davon übrig bleiben.

  • Mehr als ein Gespräch zeigt ausdrücklich das Scheitern

    Der Anruf bei der Kanzlei zeigt einen Assistenten, der dort nichts zu suchen hat: Er berät nicht, beruhigt nicht, verwirft die Mitschrift nach dem Widerspruch und nennt den Weg zu einem Menschen. Daneben stehen der Anrufer, den er akustisch nicht versteht und bei dem er genau das sagt, statt einen Namen zu raten — und der, der sofort einen Menschen verlangt und ihn bekommt, ohne gefragt zu werden, worum es geht. Ein Assistent, der immer alles kann, wird niemandem geglaubt.

  • Der Ton kommt aus dem Browser und nicht von uns

    Ein Telefonassistent ist das einzige Angebot im Haus, dessen Wesentliches man nicht sehen kann. Vorgelesen wird deshalb mit der Sprachausgabe, die in jedem Browser eingebaut ist — kein Dienst von uns, kein Konto, keine Aufnahme. Eines sagen wir dazu, weil es sonst niemand sähe: Manche dieser Stimmen rechnen nicht auf dem Gerät, sondern beim Hersteller des Browsers, und übertragen den vorgelesenen Text dorthin. Welche Stimme spricht und ob sie überträgt, steht an der Bedienung, und ein Schalter daneben lässt nur die Stimmen zu, die auf dem Gerät bleiben. Der Ton beginnt nur auf Knopfdruck, lässt sich jederzeit anhalten, und der Verlauf bleibt daneben lesbar. Wie der ausgelieferte Assistent klingt, sagt diese Demo damit ausdrücklich nicht.

Bewusst weggelassenKeine Aufnahme, keine nachgebildete Stimme, keine Telefonieanbindung. Hörbar wird der Verlauf über die Vorlesestimme des Browsers; sie klingt auf jedem Gerät anders und ist nicht die Stimme des ausgelieferten Assistenten. Wo keine passende Stimme installiert ist, sagt die Seite das und bleibt beim Mitlesen. Die Wiedergabe läuft gerafft, während die Zeitmarken die des echten Gesprächs bleiben.

Umfang

Anrufe
12
Beiträge
148
Sprachen
4

Vollständig hinterlegte Telefonate mit Verlauf, Notiz und Ergebnis, jedes unter einer eigenen Adresse — die Zahl steht oben und wird gezählt, nicht getippt. Das Verzeichnis sagt zu jedem Anruf, woran er etwas zeigt und was am Ende herauskommt; auf seiner eigenen Seite steht er dann ganz. Dazu die Fälle, in denen wir abraten, und der rechtliche Rahmen. Starten, anhalten und zurücksetzen funktionieren, ebenso das Vorlesen mit Ton; das ganze Gespräch lässt sich auch auf einmal anzeigen.

So würde es weitergehen

  • Telefonanlage

    Rufnummer, Umleitungsregeln, Zeiten — und die Frage, nach wie vielen Klingelzeichen der Assistent überhaupt drangehen soll.

  • Kalender und Rückrufe

    Termine müssen in einen echten Kalender, Rückrufwünsche auf einen echten Tisch. Ohne diesen Weg ist die Notiz nur eine Datei.

  • Aufbewahrung

    Wie lange Mitschriften und Notizen bleiben, wer sie sehen darf und wann sie gelöscht werden. Das legt der Betrieb fest, nicht wir.

Vorhaben besprechen

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Beantworten Sie ein paar Fragen zu Ihrem Vorhaben. Am Ende buchen Sie einen Termin und sehen einen Richtwert für den Aufwand — kostenlos, unverbindlich und ohne Verkaufsgespräch.

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